Solarthermie neu gedacht – integriert, systemisch geplant und architektonisch konsequent umgesetzt.
Wärme aus derselben Dachfläche. Elektrisch und thermisch intelligent kombiniert.
Warum sollte eine Dachfläche entweder Strom oder Wärme liefern, wenn Sie physikalisch beides erzeugt und beides nutzbar gemacht werden kann?
Jede Dachfläche erhält täglich erhebliche Energiemengen von der Sonne. In klassischen Systemen wird diese Energie entweder in Strom oder in Wärme umgewandelt. Eine Kombination aus beidem ist jedoch sehr selten.
Das Mehr.Energie.Dach. hebt diese Trennung auf. Unter denselben Glas-Glas-Modulen, die Strom erzeugen, wird zusätzlich thermische Energie aufgenommen und in das Gebäudesystem integriert, ohne zusätzliche Kollektorfelder oder zusätzlich sichtbare Technik.
Die thermische Nutzung ist kein nachträgliches Zusatzmodul, sondern Bestandteil der Systemplanung. Dadurch entsteht eine homogene Dachfläche mit deutlich höherer energetischer Flächeneffizienz pro Quadratmeter.
Ein Dach. Eine Planung. Zwei nutzbare Energieformen.
Was ohnehin entsteht, wird nutzbar gemacht und systemisch in Ihr Energiekonzept integriert.
Sobald Sonnenlicht auf eine Modulfläche trifft, entsteht nicht nur Strom sondern auch Wärme. In herkömmlichen Photovoltaikanlagen bleibt diese Wärme ungenutzt und reduziert im Sommer sogar die elektrische Leistung der Module, da hohe Temperaturen den Wirkungsgrad senken.
In unserem System kann diese Wärme gezielt aufgenommen und abgeführt werden. Das stabilisiert die Modultemperaturen und unterstützt damit die elektrische Effizienz
Gleichzeitig steht die gewonnene Wärme für das Gebäude zur Verfügung: für Warmwasser, als Heizungsunterstützung und als Quelle zur Effizienzsteigerung Ihrer Wärmepumpe.
Im Winter kann die thermische Unterstützung sogar dazu beitragen, die Module schneller auf Betriebstemperatur zu bringen. Das System reagiert dynamisch. Es nutzt, was physikalisch ohnehin passiert.
Statt Energie entweichen zu lassen, integrieren wir sie als Bestandteil einer vollständigen Dach- und Energieplanung.
Wärmequelle auf dem Dach statt Technik vor dem Haus.
Die gewonnene Wärme kann direkt in das Heizsystem eingespeist oder als Energiequelle für die Wärmepumpe genutzt werden. Dadurch reduziert sich die Abhängigkeit von außenliegenden Wärmetauschern.
In bestimmten Konfigurationen kann das Dach selbst als Wärmequelle dienen. Das bedeutet: Keine zusätzliche Außeneinheit, keine sichtbare Technik an der Fassade und keine Geräuschquellen im Außenbereich.
Gerade bei hochwertigen Neubauten oder denkmalgeschützten Gebäuden ist das ein entscheidender Vorteil. Die Technik bleibt dort, wo sie hingehört: im Dach- und Energiesystem.
Das Gebäude wirkt ruhig. Die Energie arbeitet im Hintergrund. Mit klarer Gestaltung, ohne Anbauten und ohne optische Brüche.
Wärme wird gespeichert, nicht verschenkt.
Die thermische Energie wird in Pufferspeichern zwischengespeichert und bedarfsgerecht abgerufen. So entsteht kein kurzfristiger Effekt, sondern eine nachhaltige Systemunterstützung.
Strom und Wärme werden nicht getrennt betrachtet. Sie sind Teil einer gemeinsamen Energiearchitektur: Photovoltaik, Solarthermie, Speicher und Verbraucher werden gemeinsam ausgelegt. Die Solarthermie unterstützt die Wärmepumpe, verbessert die Jahresarbeitszahl, reduziert Laufzeiten und entlastet elektrische Lastspitzen.
Gerade in der Übergangszeit kann die Dachfläche einen erheblichen Teil der benötigten Heizenergie liefern. Das System reagiert intelligent auf Bedarf, Außentemperatur und Verbrauch.
Energie wird nicht nur erzeugt. Sie wird strukturiert genutzt – in einem System, das sie langfristig unabhängiger macht.
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Keine optischen Fremdkörper. Das Dach ist als System geplant.
Klassische Solarthermie-Systeme bestehen aus separaten Kollektorfeldern. Unterschiedliche Materialien, sichtbare Übergänge, zusätzliche Durchdringungen. Technisch funktional, aber gestalterisch oft ein Fremdkörper. Bei einer Dachsanierung ein unnötiger Kompromiss.
Bei unserem Mehr.Energie.Dach. entsteht eine homogene Oberfläche: Die rahmenlosen Glas-Glas-Module stellen die Dachhaut dar (harte Bedachung) und die thermische Funktion liegt darunter im System. Keine zusätzlichen Kollektoren, keine optischen Brüche.
Das Dach bleibt begehbar, wartungsarm und klar in seiner Linienführung. Die Technik tritt zurück – die Architektur bleibt im Vordergrund.
Gerade bei hochwertigen Projekten ist diese gestalterische Konsequenz entscheidend, weil Energiegewinnung sichtbar hochwertig wirken darf, ohne „nachgerüstet“ auszusehen.
Mehr als ein Zusatzmodul. Ein echter Systemvorteil bei Neubau und Sanierung.
Solarthermie in dieser Form ist kein optionales Detail, sondern ein strategischer Bestandteil der Gesamtplanung.
Sie verbessert wie Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe, reduziert Strombedarf in kritischen Phasen und erhöht die Gesamteffizienz der Dachfläche deutlich. Gleichzeitig können Sie Warmwasser und Heizung priorisieren, je nachdem, was in Ihrem Gebäude energetisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Das Dach wird damit nicht nur zur Stromquelle, sondern zu einer aktiven Energiezentrale. Besonders in Kombination mit Speicherlösungen entsteht eine weitgehend autarke Energiearchitektur. Mit SolarEdge für Wechselrichter und Speicher, OpenWB für Wallboxen und Pionierkraft für Mieterstromkonzepte.
Wer ohnehin in eine Dachsanierung investiert, sollte die verfügbare Fläche vollständig nutzen und sich ein abgestimmtes Gesamtsystem planen lassen.
Ihr Dach erzeugt die Energie.
Sie holen das Maximum raus.
Solarthermie erfordert Planung. Hydraulik, Speicherintegration und Systemabstimmung müssen von Beginn an durchdacht werden. Genau das übernehmen wir als Systemanbieter: Planung, Koordination und Umsetzung in einem Projektablauf.
Wenn Sie Ihr Dach als aktiven Bestandteil Ihrer Energieversorgung verstehen, sollten wir darüber sprechen.


