Für Bauherren mit Anspruch an Energie, Technik und Gestaltung.
Dachsanierung und Energiesystem aus einer Hand.
Ein Dach muss über Jahrzehnte zuverlässig funktionieren. Deshalb haben wir das Mehr.Energie.Dach. nicht als aufgesetzte Photovoltaik geplant, sondern als vollständige Dachsanierung mit integrierter Energieerzeugung und klarer Projektkoordination durch Make It Sunny.
Alle Schichten erfüllen dabei eine klar definierte Aufgabe, von Wetterschutz und Hinterlüftung bis zur elektrischen Infrastruktur. Sie erhalten ein abgestimmtes Gesamtsystem, geplant, geliefert und koordiniert von einem Ansprechpartner.
Das Mehr.Energie.Dach. ersetzt dabei die klassische Dacheindeckung vollständig und übernimmt dauerhaft die Funktion der äußeren Dachhaut.
Vom Dachstuhl bis zur Energieerzeugung.
Der Aufbau unseres Mehr.Energie.Dachs. folgt klassischen dachtechnischen Grundprinzipien und erweitert diese um eine vollständig integrierte Energieerzeugung. Für Bauherren bedeutet das, ein neues Dach und ein Energiesystem werden gemeinsam geplant, nicht getrennt beauftragt.
Im Unterschied zu nachträglich montierten Photovoltaikanlagen entsteht die Energiegewinnung hier als integraler Bestandteil der Dachfläche. Jede Ebene übernimmt eine klar definierte Funktion, vom sicheren </mark class=“markbl“>Wetterschutz über die Ableitung von Feuchtigkeit bis zur elektrischen Infrastruktur und den sauberen Übergabepunkten ins Gebäude.
Das Ergebnis ist kein zusätzlich aufgebautes System, sondern ein technisch zusammenhängender Dachaufbau, bei dem Konstruktion, Abdichtung und Energieerzeugung dauerhaft aufeinander abgestimmt sind und von Make It Sunny als Systemanbieter geplant und koordiniert werden.
Die einzelnen Schichten im Überblick.
Das Mehr.Energie.Dach. basiert auf einem gebäudeintegrierten Indachsystem, bei dem Dacheindeckung, Unterkonstruktion und Energiegewinnung zu einem gemeinsamen Aufbau verschmelzen. Die sichtbare Fläche besteht aus rahmenlosen Glas-Glas-Modulen, optional ergänzt durch PV(T)-Module für zusätzliche Wärme.
Jede Ebene erfüllt dabei eine klar definierte Aufgabe. Tragfähigkeit, Wetterschutz, Hinterlüftung und Energieerzeugung greifen konstruktiv ineinander, damit das Dach nicht nur gut aussieht, sondern auch langfristig sicher und servicefreundlich bleibt.
1. Tragkonstruktion und Dachstuhl
Die bestehende Dachkonstruktion bildet die statische Grundlage des Systems. Die Lastabtragung erfolgt über die Tragschienen direkt in die Sparren beziehungsweise Dachträger, so dass die Kräfte nachvollziehbar und dauerhaft sicher in die Tragstruktur eingeleitet werden.
Da das System die klassische Dacheindeckung ersetzt, berücksichtigen wir die statischen Anforderungen bereits in der Planung des Gesamtdachs. So entsteht eine Dachsanierung, bei der Aufbau, Lasten und Details im Verbund geprüft und dokumentiert werden.
2. Unterkonstruktion aus Aluminium
Auf der Dachkonstruktion werden Aluminium Tragschienen montiert, die Befestigungsebene, Justiersystem und Lastverteilung in einem Bauteil vereinen. Die Unterkonstruktion stammt von ND-System und ist für die Indach-Anwendung ausgelegt.
Über höhenverstellbare Fußplatten kann die gesamte Dachfläche exakt ausgerichtet werden. Dadurch lassen sich auch Unebenheiten bestehender Dächer ausgleichen, ohne zusätzliche Lattungssysteme aufzubauen, was den Aufbau klarer, reproduzierbarer und wartungsfreundlicher macht.
3. Hinterlüftung und Drainage
Ein patentiertes Lüftungs- und Brandschutzprofil sorgt für die Hinterlüftung jedes einzelnen Moduls. Die Luft kann kontrolliert strömen, Feuchte wird abgeführt und die Dachkonstruktion kann sicher austrocknen.
Die kontrollierte Luftführung verhindert Hitzestau, unterstützt die Austrocknung der Dachkonstruktion und verbessert gleichzeitig den elektrischen Wirkungsgrad der Photovoltaikmodule. Das ist relevant für Ertrag, Lebensdauer und ein ruhiges Temperaturverhalten über das Jahr.
Durch die konstruktive Ausführung kann das System als harte Bedachung ausgeführt werden. Die äußere Dachhaut besteht aus Glas-Glas-Elementen, die die klassische Ziegeldeckung ersetzen und die Dachfläche regendicht ausbilden.
4. Solarthermie und PV(T)
Optional können photovoltaisch thermische Module, kurz PV(T), integriert werden. Dabei übertragen rückseitige Wärmetauscher die entstehende Wärme in einen Solekreislauf, der mit Ihrer Wärmepumpe verbunden wird.
Die Wärmepumpe nutzt neben der Solarstrahlung auch Umgebungsenergie aus Luft und Dachoberfläche als zusätzliche Quelle. Je nach Auslegung kann die thermische Ebene so ausgeführt werden, dass sie eine Außenaufstellung der Wärmepumpe reduziert oder sogar ersetzt, wenn die Rahmenbedingungen passen.
Die gewonnene Wärme kann direkt in das Wärmepumpensystem eingebunden werden und reduziert insbesondere in Übergangszeiten den notwendigen Energieeinsatz. Gleichzeitig bleibt die Dachoptik ruhig, weil die Wärmeintegration unter derselben Dachfläche stattfindet und nicht die gesamte Fläche belegen muss.
5. PV-Module und Blindplatten
Die rahmenlosen Glas-Glas-Module bilden die sichtbare Dachoberfläche und übernehmen gleichzeitig die Funktion der äußeren Dacheindeckung. Sie sind so eingebunden, dass die Dachfläche regendicht ist und dauerhaft als Dachhaut funktioniert.
Durch die überschuppende Anordnung entsteht eine regendichte Dachfläche ohne klassische Ziegeldeckung. Alle Module bleiben einzeln zugänglich und können bei Bedarf unabhängig voneinander demontiert werden, ohne das gesamte Dach öffnen zu müssen.
Randflächen und Aufbauten werden mit passenden Blindplatten eingefasst, so dass die Dachfläche optisch einheitlich wirkt und die aktive PV Fläche sauber ausgenutzt wird. Das Ergebnis ist eine klare Gesamtoptik bei maximal sinnvoller Belegung.
Die Module übernehmen damit dauerhaft die Funktion der äußeren Dachhaut und ersetzen klassische Dachziegel vollständig. Damit erhalten Sie ein Dach, das Energie erzeugt, statt nur zu bedecken.
6. Integration ins Haus
Die Leitungsführung für elektrische und thermische Komponenten wird bereits während des Dachaufbaus integriert geplant. So entstehen definierte Wege, Durchführungen und Anschlusspunkte, die zur späteren Technik im Haus passen und sauber dokumentiert sind.
Dadurch entstehen klare, wartungsfreundliche Übergabepunkte zwischen Dachsystem, Wärmepumpe, Speicher und Energiemanagement. Für Wechselrichter, Speicher und Wallboxen setzen wir auf SolarEdge, für Wallbox Steuerung optional auch auf openWB, und für Mieterstromkonzepte auf Pionierkraft, damit die Komponenten im Alltag zusammenarbeiten.
Wartung und Austausch einzelner Komponenten.
Da Energieerzeugung und Abdichtung konstruktiv getrennte Funktionen erfüllen, bleiben Wartungsarbeiten auf einzelne Systembereiche begrenzt. Das senkt den Eingriff in die Substanz und erhöht die Planungssicherheit über Jahrzehnte.
Module können gezielt demontiert und ersetzt werden, ohne die darunterliegende Dachstruktur zu öffnen oder die Dichtigkeit des Daches zu beeinträchtigen. Das ist ein wesentlicher Unterschied gegenüber vielen Indach-Lösungen, die bei Servicearbeiten großflächiger geöffnet werden müssen.
Dies reduziert langfristig Wartungsaufwand, Servicezeiten und Eingriffe in die Gebäudesubstanz deutlich gegenüber nachträglich installierten Anlagen. Gleichzeitig bleibt die Optik erhalten, weil die Dachhaut als Systemfläche gedacht ist.
Dauerhaft geplant statt nachgerüstet.
Während klassische Photovoltaikanlagen auf bestehende Dächer montiert werden, ist das Mehr.Energie.Dach. als langfristige Gesamtlösung konzipiert. Sie erhalten Dachsanierung, Energieerzeugung und Systemtechnik in einem Projekt, mit Planung, Koordination und Ausführung aus einer Hand.
Dachaufbau und Energieerzeugung entstehen gleichzeitig und vermeiden spätere Schnittstellenprobleme. Das spart Abstimmung zwischen Gewerken und reduziert typische Fehlerquellen an Übergängen, etwa bei Durchdringungen, Kabelwegen oder Leistungsbegrenzungen im Energiemanagement.
Optional: Wärmeintegration unter derselben Dachfläche.
Auf Wunsch kann das System um eine thermische Ebene ergänzt werden. Unter derselben Dachfläche wird zusätzlich Wärme aufgenommen und in ein Wärmepumpensystem eingespeist, ohne dass separate Kollektorflächen die Gestaltung dominieren.
Die Dachfläche übernimmt damit mehrere Funktionen zugleich. Sie erzeugt Strom, sie unterstützt die Wärmeversorgung und sie bleibt architektonisch ruhig, weil alle Funktionen in einem konsistenten Dachbild zusammengeführt werden.
Gerade bei Gebäuden mit gestalterischem Anspruch oder besonderen Rahmenbedingungen, etwa im Denkmalschutz oder bei strengen Vorgaben im Neubaugebiet, kann diese Integrationsfähigkeit einen entscheidenden Mehrwert darstellen. Sie behalten die Gestaltung unter Kontrolle und gewinnen zusätzliche Energiequellen für Ihr Gesamtsystem.
Passt das Mehr.Energie.Dach. zu Ihrem Projekt?
Jedes Gebäude und Projekt stellt eigene technische und gestalterische Anforderungen. Genau deshalb prüfen wir nicht nach Schema, sondern anhand Ihrer Dachgeometrie, Ausrichtung, Details und Zielsetzung.
In einer ersten gemeinsamen Projektprüfung klären wir, ob das Mehr.Energie.Dach. zu Ihrem Gebäude, Ihren energetischen Zielen und den baulichen Voraussetzungen passt. Sie erhalten eine klare Einschätzung zu Machbarkeit, sinnvoller Belegung, optionaler Wärmeintegration, Speicher, Wallbox und gegebenenfalls Mieterstrom.


